das wünschen wir Ihnen!

Ein Jahreswechsel lädt auch dazu ein, noch einmal Rückschau zu halten.
Das 2. Halbjahr in der KiTa war so turbulent, dass wir nicht einmal diese Seite „auf’s Laufende“ gekriegt haben…

Seit 1.8.2009 hat unsere KiTa einen neuen Namen: Evangelisches Familienzentrum der Leibnizkindertagesstätte. Wir freuen uns sehr, dass wir nun den Status eines Familienzentrums haben. Das bedeutet u.a., dass die Arbeit für die Eltern und mit den Eltern verstärkt wird: Kurse, Projekte, Beratung zu Erziehungs- und anderen Fragen können angeboten und ausgebaut werden, gleichzeitig findet eine intensive Fort- und Weiterbildung der KiTa-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter statt.
Eine erste Aktion in diesem Zusammenhang ist das „Rucksackprogramm“ -Eltern für Eltern – der Landeshauptstadt Hannover (seit Herbst 09). RUCKSACK ist ein Elternbildungs- und Sprachförderprogramm für Kinder aus Migrantenfamilien und für Kinder, die Sprachförderung brauchen. Mit diesem Programm werden Eltern von KiTas eingeladen, sich aktiv am Sprach- und Bildungsprozess ihrer Kinder zu beteiligen.
Fortgesetzt wurde das Steinbildhauerprojekt, das eine unserer KiTa-Mütter durchführt. Im kleinen Garten wurden die Steine für den Brunnen weiter bearbeitet. Eine gartenbegeisterte Mutter hat zur gleichen Zeit zusammen mit Kindern ein Gartenprojekt gestartet: Steine und Balken ausgegraben, zusammengetragen, die Büsche ausgedünnt und den Garten für eine Neugestaltung bereit gemacht. Begleitend zum Bildhauerprojekt gab es eine Gruppe „Arbeiten mit Ton“.





Seit September gibt es bei uns 1 x wöchentlich das Projekt „Singen, Spielen, Tanzen“ der Musikschule Hannover. Durch das Medium Musik ist eine ganzheitliche Förderung möglich, das Projekt will Kindern positive Erlebnisse mit Musik und Bewegung ermöglichen. Singen, Klatschen, Trommeln, Klopfen, Wortspiele und mehr sind im Programm…
Zusätzlich zu den Angeboten unserer Fachfrau für Sprachförderung, die regelmäßig im Haus ist, fand 1 x wöchentlich ein Kurs „Experimente“ statt. Veranstalter war das Netzwerk Sprachförderung der Landeshauptstadt Hannover.
Drei Gottesdienste wurden von uns in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde gestaltet: Der Schulanfängergottesdienst, der Erntedankgottesdienst und ein Adventsgottesdienst.
Viele Museumsbesuche standen auf dem Programm, einige Male waren wir im Sprengel Museum in der Ausstellung „Macke, Marc, Kandinsky“, auch in der Ausstellung „Nachtblüten“, jeweils mit kleinen Gruppen. Die Museumspädagogen des Sprengel Museums haben jeweils dazu sehr tolle Kinderausstellungen auf die Beine gestellt, die ebenfalls eifrig besucht und reflektiert wurden.
Im Museum August Kestner haben wir die Mumien besucht – mit sachkundiger Begleitung durch die Museumspädagogin die sehr erstaunt war, wie viel die Kinder schon wussten – kein Wunder… Schließlich gab es vorher das „Mumienprojekt“ in der KiTa – Wissensvermittlung und ganz praktische „Verwicklungen“…


Begeistert waren wir auch von der Garten-Eden-Kirche (Christuskirche), die für einige Monate völlig umgestaltet worden war. Unter einem riesigen transparenten Kokon mit wechselnden Lichtinszenierungen lag feiner weisser Sand… Natürlich haben wir gleich die Schuhe ausgezogen und sind barfuß gelaufen. Viele große Pflanzen standen ringsum und in brunnenähnlichen Gefäßen gab es Bilder zu betrachten. Sehr spannend!
Unser Herbstfest mit vielen Aktionen, mit Essen und Trinken und netten Begegnungen haben wir draußen und drinnen gefeiert – es war schon empfindlich kühl geworden…
Und ehe man sich’s versah – war die Adventszeit da
– mit vielen Geheimnissen, mit Rascheln und Knistern, Backen, Geschichten vorlesen, Lieder singen und allem was sonst noch dazu gehört.. Die Kinder haben Geschenke für ihre Eltern gemacht (Kekse, Seife, duftenden Zucker für den Tee).
Und jeden Tag durften sich ein oder zwei Kinder vom Adventskalender einen „Wunschstein“ nehmen – das bedeutet: jedes Kind darf sich etwas Besonderes wünschen: einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, eine Dino-Führung im Landesmuseum, einen Theaterbesuch, einen Besuch in einer Autowerkstatt, Kino in der KiTa mit Popcorn und allen Schikanen, den Flughafen anschauen und vieles andere mehr…

Zum Ausklang dieser besinnlichen und dennoch quirligen Zeit hatten wir unsere Weihnachtsfeier mit Kaffeestube, Vorlesezimmer, Bastelangeboten und als Highlight das Theaterstück „Die Zauberlehrlinge“ nach der Goethe’schen Ballade.
Am 4. Januar 2010 hat die neue Koordinatorin für das Familienzentrum ihre Arbeit aufgenommen.
Und noch eine erfreuliche Neuigkeit: Wir haben jemanden gefunden, der gern mit Holz arbeitet und der seine Erfahrungen und Kenntnisse gern unseren Kindern weitergeben möchte! Auch darüber freuen wir uns sehr!